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Wednesday 26 November 2014 / KOMETENMELODIEN: KATE TEMPEST / Start 20:00

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Running Order Kantine am Berghain

  • 20:00 h - 21:00 h DJ Pushansky
  • 21:00 h - 21:45 h Adi Ulmansky LIVE
  • 21:45 h - 22:00 h Number Ten LIVE
  • 22:00 h - 23:00 h Kate Tempest LIVE

Kantine am Berghain
DJ Pushansky hhv / dj | Adi Ulmansky LIVE | Number Ten LIVE | Kate Tempest LIVE big dada

Hinter dem Reimgewitter aus Spoken Words steht KATE TEMPEST. Ein englisches Mädchen, das schon früh erkannte, was sie aus ihrem Leben und ihrem Talent machen möchte. Aufgewachsen als eines von fünf Kindern in einem »shitty part of town« begeisterte sich die Londonerin schon mit sechzehn für Rap, HipHop und besonders für das gesprochene Wort, verdiente sich ihr Geld - nach ihrem Schulabbruch und einigen Hausbesetzungen - durch Jobben in Plattenläden, als Battlerapperin bei Open Mic Sessions und auf Poetry Slams.

Mittlerweile ist die 27- jährige, studierte und hochbegabte Lyrikerin, in ihrer Heimat sogar als Theaterautorin bekannt. Ihr Theaterstück »Brand New Ancients« wurde 2013 sogar mit dem Ted Hughes Award ausgezeichnet. Wo Rhythmus und Tonierung so essentiell sind, kann Musik nicht weit entfernt sein. Mit Spoken Words die Brücke zur Musik zu schlagen, hat auch schon Mike Skinner in seinen Anfängen demonstriert und mit eben diesem vergleicht sie sogar der Guardian. GZA höchstpersönlich adelte Tempest Backstage als Poetin und auch der Musikexpress zeigt sich begeistert über den ›Geniestreich‹, der von Dan Carey (M.I.A., Hot Chip, Bat For Lashes) produziert wurde.





Die Erneuerung von R&B bleibt auch für die nächste Zeit eine der meistbeackerten Aufgaben. Die aus Jerusalem stammende Sängerin/Rapperin und Produzentin ADI ULMANSKY (bzw. עדי אולמנסקי‎) gehört dabei zu den großen Neuentdeckungen des Genres, wobei sie als Werkzeug klackernde Electronica und Rap nutzt und auch nicht davor zurückschreckt, ab und an ihre eigene Stimme bis zur beinahe Unkenntlichkeit zu zerhacken. Zuweilen singt sie dann auch noch von Darkrooms – oder etwa doch nur von dunklen Zimmern? Egal, wird schon schiefgehen!






Einlass: 20 Uhr | Beginn: 21 Uhr | Ausverkauft!
RSVP via Facebook
RSVP via Songkick
Präsentiert von NOISEY, ByteFM, SPEX, JUICE und Digital in Berlin.
In Kooperation mit Konzertbüro Schoneberg
Mit freundlicher Unterstützung von Musicboard Berlin
Fotos Kate Tempest / Adi Ulmansky / Number Ten: Promo

»Kometenmelodien« steht für die Euphorie, die im Hörer entsteht, wenn sie oder er Musik hört, die so noch nie da gewesen war – der eine heiße, neue Hihat-Sound, diese unfassbare Bassline, die unwirkliche, einmalige Stimme oder die Vereinigung vermeintlich disparater Stile.

Kraftwerk veröffentlichten ihre »Kometenmelodien« im Jahre 1973 als Single unter dem Namen »Kahoutek – Kometenmelodie«. Die Begeisterung, welche die Entdeckung des Kometen »C/1973 E1« durch den tschechischen Astromen Kohoutek in der Fachwelt auslöste, die Erwartung, dass jener Komet tatsächlich der am Hellsten strahlende Komet des 20. Jahrhunderts sein würde (er wurde es nicht) … dieser Glaube trägt auch die Veranstaltungen, die im Rahmen von »Kometenmelodien« stattfinden. Hit! And miss.

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