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Wednesday 18 February 2015 / KOMETENMELODIEN: WEYES BLOOD, TAKESHI NISHIMOTO / Start 20:00

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Running Order Kantine am Berghain

  • 20:00 h - 21:00 h Falko Teichmann
  • 21:00 h - 21:45 h Takeshi Nishimoto LIVE
  • 22:00 h - End Weyes Blood LIVE

Kantine am Berghain
Falko Teichmann dj | Takeshi Nishimoto LIVE sonic pieces / cco | Weyes Blood LIVE mexican summer

The Innocents ist der Titel des zweiten Albums der 26-jährigen, aus dem südöstlichen Pennsylvania stammenden Natalie Mering alias WEYES BLOOD. Darauf konfrontierte uns eine Sängerin mit choraler Reinheit und Texten, so emotional entwaffnend, dass sie glatt Stein durchbrechen könnten. Ihre Musik ist fest verwurzelt im amerikanischen und britischen Folk, gleichzeitig aber auch jenen Genreschranken enthoben. ‚Ghost Folk‘ ist dementsprechend eine der Umschreibungen, mit denen man dem entrückten Klang der früheren Jackie-O Motherfucker- und Axolotl-Musikerin und Ariel Pink's Haunted Graffiti-Kollaborateurin beizukommen versuchte. (Nicht nur) für Fans von Julia Holter, Angel Olsen und Linda Perhacs.





Der in Berlin lebende Japaner TAKESHI NISHIMOTO ergänzt das Programm mit Sologitarre und Electronica. Auf dem Boutique-Label Sonic Pieces – das sich in der Vergangenheit durch Veröffentlichungen von Künstlern wie u.a. Steven Broderick, Hauschka & Hildur Guðnadóttir, F.S. Blumm & Nils Frahm ausgezeichnet hat – ist zuletzt sein Album Lavandula erschienen – eine herrlich unaufgeregte, aber tiefe, zarte, spartanisch arrangierte Platte, auf der das feine Instrumentalgitarrespiel samt elektronischer Bearbeitung Nishimotos die tollsten Kopfkinogeschichten erzählt. Als I'm Not A Gun kollaborierte er in der Vergangenheit außerdem regelmäßig für John Tejada – aber das wäre dann eine Show für einen anderen Rahmen.




Einlass: 20 Uhr | Beginn: 21 Uhr | Abendkasse12€
RSVP via Facebook
RSVP via Songkick
Präsentiert von SPEX, Noisey und Digital in Berlin
In Kooperation mit Puschen
Foto Weyes Blood: © Shawn Brackbill | Foto Takeshi Nishimoto: © Masako Iwasaki

Kometenmelodien steht für die Euphorie, die im Hörer entsteht, wenn sie oder er Musik hört, die so noch nie da gewesen war – der eine heiße, neue Hihat-Sound, diese unfassbare Bassline, die unwirkliche, einmalige Stimme oder die Vereinigung vermeintlich disparater Stile.

Kraftwerk veröffentlichten ihre Kometenmelodien im Jahre 1973 als Single unter dem Namen „Kahoutek – Kometenmelodie“. Die Begeisterung, welche die Entdeckung des Kometen „C/1973 E1“ durch den tschechischen Astromen Kohoutek in der Fachwelt auslöste, die Erwartung, dass jener Komet tatsächlich der am Hellsten strahlende Komet des 20. Jahrhunderts sein würde (er wurde es nicht) … dieser Glaube trägt auch die Veranstaltungen, die im Rahmen von Kometenmelodien stattfinden. Hit! And miss.

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