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Sunday 08 April 2018 / KOMETENMELODIEN: ANDRRA & GUESTS / Start 19:00

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Running Order Kantine am Berghain

  • 19:30 h - 20:30 h Galouchë
  • 20:30 h - 21:30 h ANDRRA LIVE
  • 21:30 h - End Oda Haliti

Kantine am Berghain
Galouchë | ANDRRA LIVE | Oda Haliti

Das musikalische Epizentrum der in Berlin lebenden Künstlerin ANDRRA (Fatime Kosumi) befindet sich hauptsächlich in ihren kosovarischen Wurzeln und deren Traditionen im Kontext der modernen Gesellschaft. Sie wurde in Rosenheim geboren und kehrte nach dem Ende des Kosovo Krieges in das Dorf ihrer Familie zurück. Von da aus reiste sie von Dorf zu Dorf. In ihrem letztes Jahr erschienenen Debut EP Palinë (2017) widmet sie sich mittels folkloristischer Lyrik persönlichen Geschichten und gesellschaftlichen Problemen wie Kinderheirat und Unterdrückung der dortigen Frauen, und schaffte es sogar in die kosovarischen und albanischen Charts. Die von PC Nackt produzierte EP kombiniert düsteren, Synth-geladenen Sound mit traditioneller Instrumentierung, gefühlvollen Folk Rhythmen und Melodien - sie selbst beschreibt es als ein "Zusammentreffen der Seele eines Bauern mit der Unbarmherzigkeit einer Machine". In ästhetisch philosophischer Weise haben sie John Cage, Morton Feldmann und John Maus gleichermassen inspiriert: "die Synthese von Klang und Aussage erschafft einen Raum indem beide das Ganze begreifen können auch wenn sie einander Sprache nur teilweise verstehen." Nach ihrem restlos überfüllten Konzert im ACUD letztes Jahr spielt sie heute mit ihrer Band (Christoph Mäcki Hamann - Synthesiser und Jörg Wähner - Schlagzeug) ein EP Release Konzert bei Kometenmelodien.




Einlass: 19 Uhr | Beginn: 19:30 Uhr | VVK via Koka36 | Abendkasse 13€
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Eine Veranstaltung von Kometenmelodien
Foto © Mevlude Kosumi


Kometenmelodien steht für die Euphorie, die im Hörer entsteht, wenn sie oder er Musik hört, die so noch nie da gewesen war – der eine heiße, neue Hihat-Sound, diese unfassbare Bassline, die unwirkliche, einmalige Stimme oder die Vereinigung vermeintlich disparater Stile.

Kraftwerk veröffentlichten ihre Kometenmelodien im Jahre 1973 als Single unter dem Namen „Kahoutek – Kometenmelodie“. Die Begeisterung, welche die Entdeckung des Kometen „C/1973 E1“ durch den tschechischen Astromen Kohoutek in der Fachwelt auslöste, die Erwartung, dass jener Komet tatsächlich der am Hellsten strahlende Komet des 20. Jahrhunderts sein würde (er wurde es nicht) … dieser Glaube trägt auch die Veranstaltungen, die im Rahmen von Kometenmelodien stattfinden. Hit! And miss.

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