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Thursday 23 January 2014 / KOMETENMELODIEN: BREATHLESS / Start 20:00

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Running Order Kantine am Berghain

  • 20:00 h - 21:30 h Jenus Baumecker
  • 21:30 h - 22:00 h Breathless LIVE
  • 22:30 h - End Jenus Baumecker

Kantine am Berghain NOISEY, ByteFM und Digital in Berlin präsentieren »Kometenmelodien«
Jenus Baumecker innen+aussen | Breathless LIVE tenor vossa records | Jenus Baumecker

Zum winterlichen Berlin passt ein wenig Doom Folk / Space Rock von BREATHLESS aus der Stereo-Anlage doch ganz gut ins Bild – so jedenfalls könnte man Dominic Appletons Achtziger-Jahre-Indie-Soundsignatur gut umdeuten.

Nun handelt es sich bei Breathless nicht ausschließlich um Musik für notorische Wetterromantiker, mürrische Rotweintrinker oder depressive Aderlasser. Eine tiefe Melancholie ist dem langjährigen Schaffen von Ari Neufeld, Gary Mundy, Martyn Watts, Tristram Latimer Sayer und Sänger Appleton – übrigens auch Mitglied der Supergroup This Mortal Coil – natürlich schwer abzusprechen. Zwischen Indie-Gitarre hier, Orgeleinsatz dort und Streichern herüben blitzt aber immer wieder eine gewisse Euphorie, eine Lust am Leben, ja: Optimismus auf. Und eine Rockigkeit, ein treibender Rhythmus, wie man es im Manchester Ende der Siebziger / Anfang der Achtziger zu lieben lernte.

Seit 1986 veröffentlichten Breathless sieben Alben, das letzte – »Green to Blue« – erschien 2012 wie gewohnt auf Tenor Vossa. Anlässlich der Veröffentlichung ihrer neuen »Please Be Happy«-EP werden Breathless nun zum ersten Mal überhaupt in Berlin spielen – und dann gleich bei uns in der Kantine innerhalb der Reihe »Kometenmelodien«.

Eingerahmt wird der Abend mit einem DJ set von Jenus Baumecker (INNEN+AUSSEN).


Einlass: 20 Uhr | Beginn: 21:30 Uhr | Abendkasse: 12€
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Präsentiert von NOISEY, ByteFM und Digital in Berlin.



»Kometenmelodien« steht für die Euphorie, die im Hörer entsteht, wenn sie oder er Musik hört, die so noch nie da gewesen war – der eine heiße, neue Hihat-Sound, diese unfassbare Bassline, die unwirkliche, einmalige Stimme oder die Vereinigung vermeintlich disparater Stile.

Kraftwerk veröffentlichten ihre »Kometenmelodien« im Jahre 1973 als Single unter dem Namen »Kahoutek – Kometenmelodie«. Die Begeisterung, welche die Entdeckung des Kometen »C/1973 E1« durch den tschechischen Astromen Kohoutek in der Fachwelt auslöste, die Erwartung, dass jener Komet tatsächlich der am Hellsten strahlende Komet des 20. Jahrhunderts sein würde (er wurde es nicht) … dieser Glaube trägt auch die Veranstaltungen, die im Rahmen von »Kometenmelodien« stattfinden. Hit! And miss.

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